
Zum Nachhören dieses Beitrages klicken Sie, bitte, auf folgenden Link: https://o94.at/programm/sendung/id/2470907

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Seit Herbst 2023 durchgehend bis heute informiere ich die Vertreterinnen und Vertreter der Grünen in der Leopoldstadt über die Anliegen der Karmelitermarkt-Initiative. Der Grüne Spitzenkandidat für die Leopoldstadt Bernhard Seitz nimmt als Einziger bei den Bezirksvertreterwahlen jetzt bei den Wien-Wahlen ‘25 die Anliegen der Karmerlitermarkt-Initiative direkt auf. Bernhard Seitz wirbt direkt an der Busstation am Karmelitermarkt dafür, den Karmelitermarkt zu begrünen, sollte er genug Stimmen erhalten und der neue Bezirksvertreter werden. Sehen Sie selbst das untenstehende Bild davon.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Neos Leopoldstadt wurden von mir von Herbst 2023 bis heute durchgehend über die Anliegen der Karmelitermarkt-Initiative informiert. Die Neos Leopoldstadt brachten im vergangenen Jahr im Bezirksparlament der Leopoldstadt eine Initiative für mobile Grünelemente am Karmelitermarkt ein. Hierüber wurde auf dieser Internetseite bereits berichtet. Seitens der Neos gibt es rund um den Karmelitermarkt aber keine Wahlplakate, die irgendein Anliegen der Karmelitermarkt-Initiative vertreten würden.
Seit mehr als einem Jahr durchgehend bis heute informierte ich die ÖVP Leopoldstadt über die Anliegen der Karmelitermarkt-Initiative. Es gab bis heute überhaupt keine Rückmeldung seitens der ÖVP Leopoldstadt. Auf den Wahlplakaten der ÖVP direkt am Karmelitermarkt finden sich auch überhaupt keine Hinweise auf eine allfällige Begrünung des Marktes. Sehen Sie selbst.

Zahlreiche Kontaktaufnahmen bezüglich einer kühleren und grüneren Gestaltung des Karmelitermarkts mit dem Bezirksvorsteher (BV) seit 2022 wurden ignoriert. Nachdem eine Unterschriftensammelaktion der Karmelitermarkt-Initiative 2023 ergab, dass weit mehr als 50 % der über 7.000 Menschen, die direkt am und mittelbar rund um den Karmelitermarkt wohnen, sich eine Begrünung des Marktes wünschen, kam es im August 2023 zu einem Treffen zwischen dem derzeitigen BV und zwei Vertretern der Karmelitermarkt-Initiative. Letztere boten mit ihrem technischen bzw. innovationsmäßigen Hintergründen dem BV an, diesen innerhalb eines Jahres für eine Begrünung des Karmelitermarkts bei der Suche von finanziellen Mitteln und technischen Lösungen mit Einbindung der Bewohnerinnen und Bewohner des Karmelitermarkts zu unterstützen. Vom BV versprochene Folgetermine wurden einfach abgesagt; über das nicht gehaltene Wort des BV wurde auf dieser Internetseite schon berichtet; eine Erfahrung, die auch andere diesbezügliche Initiatoren rund um den Karmelitermarkt mit dem derzeitigen BV machten. Das Wahlplakat des BV direkt am Markt erwähnt mit keinem Wort irgendwelche Pläne, an einer Begrünung des Marktes zu arbeiten, sollte der BV wiedergewählt werden. Sehen Sie das davon gemachte Bild unten selbst.

Seitens der Leitung der KPÖ ergab sich ungeplant im Winter 2025 ein spontaner Kontakt. Anne Glatt, der KPÖ Spitzenkandidatin für die Leopoldstadt, kämpft für mehr Klimagerechtigkeit; bzw. würde man auch das „@trailer_beet“ als temporäre, kleine Begrünung für den Markt zur Verfügung stellen, wie ich hier informiert wurde. Das Wahlplakat der KPÖ direkt am Karmelitermarkt wirbt aber nicht direkt für ein Anliegen der Karmelitermarkt-Initiative. Sehen Sie selbst das untenstehende Bild.

RATAPLAN, ein Wiener Architektur-Büro erfuhr von unserer Sehnsucht für den Markt und machte von sich aus einen Entwurf. Dieser ist eine Illustration, wie der Platz im Sommer um gefühlt bis zu 10 (!) Grad abgekühlt, mit konsumfreien Sitzmöglichkeiten erweitert, und im Winter auch mittels eines fliegenden Lichter-Garten gestaltet werden kann; ohne Eingriff in die derzeitigen Marktstrukturen. Schülerinnen und Schüler, Pädagoginnen und Pädagogen des Sperlgymnasiums können so ihre Pausen am Markt verbringen, Familien und ihre Kinder sich dort treffen und vor allem auch ältere Menschen sich dort eine Abkühlung verschaffen, und bei den konsumfreien Sitzgelegenheiten eine Verschnaufpause einlegen. Das ganze firmiert bei RATAPLAN unter dem Namen „Flying Gardens für den Karmelitermarkt.“ Sehen Sie selbst. Wenn Sie sich auf dieser Internetseite als Unterstützerin bzw. Unterstützer registrieren, können Sie die Bilder hier direkt kommentieren.
Bildcredit für beide Renderings: https://www.rataplan.at

Der Karmelitermarkt hat sich mit der sich intensivierenden Klimaerwärmung während der vergangenen zehn Jahre zu einer der heißesten Hitze-Zonen der Stadt entwickelt, wie die vergangenen zwei Monate leider wieder zeigten. Es ist darüber hinaus – auch während der übrigen, nicht so heißen Zeit – weiterhin eine mitten im Karmeliterviertel liegende, sechs Tage die Woche vollkommen leerstehende Asphaltwüste. Das Gebiet könnte sehr leicht mit Sitz- und Begegnunsmöglichkeiten menschlicher, und einladend gestaltet werden; so, dass die bestehende Marktstruktur dadurch sogar gestärkt würde.
Technologisch ist eine Garage unter dem Karmelitermarkt hierfür schon lange kein Problem mehr, um den Karmelitermarkt kühlender und einladender zu gestalten, wie seitens des zuständigen Magistratischen Amtes medial fälschlich behauptet wird; es muss nur der politische Wille für eine lebensfreundlichere Gestaltung gefasst werden; bzw. die Betreiberin der Karmelitermarkt-Garage, die gute Einnahmen macht, auch eingeladen werden, hier ihren finanziellen Beitrag zu leisten.
Inwiefern der so zentral in der Stadt gelegene Karmelitermarkt deshalb auch schon seit vielen Jahren nicht umgestaltet wird, da etwa geplant ist, am Markt ein Einkaufszentrum hochzuziehen, wie mir eine Geschäftsfrau es gerüchteweise zusteckte, entzieht sich meiner Kenntnis.
„Ich kämpfe für deine Zukunft“ wirbt Herrn Nikolais Stellverterter, Herr Mag. Zich, nun auf einem Wahlplakat direkt am Karmelitermarkt als Spitzenkandidat der SPÖ für die Leopoldstadt seit ein paar Tagen. Mag. Zich möchte so auch die Interessen der circa 7.200 Menschen, die rund um den Karmelitermarkt wohnen, im Parlament vertreten, sollte er in drei Wochen bei den Wahlen genügend Stimmen erhalten.
Mag. Zich war vor gut einem Jahr ebenfalls beim ersten Kennenlernen mit Herrn Nikolai mit den zwei Vetretern der Karmelitermarkt-Initiative mit anwesend; Mag. Zich interessiert sich ebenfalls bis heute nicht weiter für die Anliegen der Karmelitermarkt-Initiative; trotz abermaligem Versuch vor genau einem Jahr nach den negativen Erfahrungen mit Herrn Nikolai, hierzu mit Mag. Zich direkt in Kontakt zu kommen. Die zwei Vertreter der Karmelitermarkt-Initiative – beides Technologie-Experten und bereit, auch sich gemeinsam um Finanzierungen zu bemühen – waren ja bewusst nicht fordernd, sondern anbietend in ein Kennen-Lernen mit Herrn Nikolai gegangen.
Selbst keiner Partei angehörend, und diese Initiative privat finanzierend, und nach dem Wortbruch von Herrn Nikolai, kontaktierte ich seit vergangenem Jahr alle demokratisch agierenden Parteien des Leopoldstädter Bezirksparlaments, um über diese Ziele der Karmelitermarkt-Initiative zu informieren. Auf https://www.karmelitermarkt.eu/neuigkeiten/ finden sie jene politischen Gruppierungen, die bis heute die einzigen diesbezüglichen, wenn auch noch nicht voll entwickelten, Ideen vorschlagen. Alle übrigen Parteien boten bis heute keine irgendwie gearteten Lösungsvorschläge oder Überlegungen an.
Ich schätze viele Errungenschaften in unserer schönen Stadt. Diese sind zweifellos auch ein Verdienst der Sozialdemokratie in dieser Stadt. Ich befürchte jedoch, dass Herr Mag. Zich gemäß meinen Eindrücken des vergangenen Jahres nicht für die Zukunft des Karmelitermarktes kämpfen wird. Er schweigt bis heute – ebenso wie Herr Nikolai, ungeachtet meines Versuches, mit Herrn Mag. Zich nach dem Wortbruch seitens Herrn Nikolai vor einem Jahr, in Kontakt zu treten. Ich empfehle Ihnen daher, in drei Wochen nicht Herrn Mag. Zich, sondern eine andere Person auf der Liste der SPÖ, oder der Listen der anderen Parteien Ihrer Wahl zu wählen, die Ihnen am ehesten geeignet scheint, die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner des Karmeltiermarkts ernst zu nehmen.
Eine Umfrage vergangenes Jahr zeigte, dass sich weit mehr als 50 Prozent der circa 7.200 Personen, die rund um den Karmelitermarkt wohnen, sich eine Umsetzung der Anliegen der Karmelitermarkt-Initiative wünschen. 7.200 Personen sind circa 10 Prozent aller Wählerinnen und Wähler in der Leopoldstadt.
Das Gehalt des Bezirksvorstehers und dessen Stellvertreter werden mit Ihren Steuergeldern gezahlt. Es ist deren Aufgabe, Sie am Karmelitermarkt vor den immer stärker werdenden negativen Auswirkungen des Klimawandels zu bewahren; bzw. öffentlichen Raum so zu gestalten, dass dieser auch ein Raum des Verweilens und der Begnung für Jung und Alt ist.
Ihre richtig gesetzte Stimme in drei Wochen kann so das Zünglein an der Waage sein, das mitentscheidet, ob eine andere Person der SPÖ oder einer anderen Partei Ihrer Wahl, die besser geeignet sind, die Anliegen der Karmelitermarkt-Initiative umzusetzen, für das Karmelitermarktviertel im Parlament am Ring sitzen wird. Nutzen Sie Ihre Möglichkeit, zur Wahl zu gehen.

Der Sommer ist bei uns hier wieder am Karmelitermarkt zu Gast. Es tat und tut sich ein wenig bei uns.
Interessant ist, dass die Grünen vor circa drei Jahren eine Initiative auch hier am Karmelitermarkt starteten, um etwas mehr Grün, Lebensqualität und Kühle zu bewerkstelligen. Diese Initiative wurde seitens der SPÖ und der ÖVP verhindert. Lesen Sie mehr, indem Sie auf die nachfolgende interaktive Verbindung klicken: Link.
Bemerkenswert ist auch eine neue Initiative der Neos zur mobilen Begrünung des Karmelitermarkts. In der vergangenen Bezirksvertretungssitzung brachten die Neos einen solchen Antrag ein. Dieser wurde zur weiteren Bearbeitung und Diskussion dem Bezirks-Umweltausschuss zugewiesen. Dieser Bezirksumweltausschuss tagt im September 2024 und im November 2024. Dort wird hier dann – leider unter Auschluss der Öffentlichkeit – darüber entscheiden.
Stellen Sie sich vor, wenn dann nun plötzlich etwa acht bis zehn grüne Inseln während der Woche auf der Freifläche des Karmelitermarkts aufgestellt werden, in die Sie sich umgeben von sich selbst gießenden Pflanzen – Photovoltaik sei Dank – hineinsetzen, die Kühle und eine Unterhaltung mit Freunden genießen könnend. Diese können vor und nach den Wochenendmärkten weg- und wieder zurückgeräumt werden. Sie wären zumindest ein erster Beginn, den Markt grüner zu gestalten. Lesen mehr zu diesem Antrag, indem Sie auf die nachfolgende interaktive Verbindung klicken: Link.

Die Rotenkreuzgasse im Karmelitermarktviertel wurde mit vielen Tausenden Euros Steuergeldern umgestaltet. Leider wurden sowohl die Gehsteige als auch die Straße selbst vollständig mit wasserundurchlässigem Asphalt abermals versiegelt. Hätte man zumindest die Gehsteige entsiegelt, also mit wasserdurchlässigen, helleren Gehsteigsteinen versehen, würde die Rotenkreuzgasse an Hitzetagen sich nicht so stark aufheizen. Regenwasser könnte ins Erdreich gelangen. An Hitzetagen – die in Zukunft zunehmen werden – kann dann das Wasser verdunsten, wodurch die Gasse abkühlt. In der Kleinen Sperlgasse wurden zum Beispiel solche helleren, wasserdurchlässigen Gehsteigsteine verwendet.
Grätzeloasen – https://graetzloase.at – sind eine begrüßenswerte Initiative zur Schaffung von Sitzgelegenheiten und von kleinen Grün- und Blumenflächen vor Ihrem eigenen Haus. Sie lösen aber nicht die Hitzeproblematik am Karmelitermarkt. Grätzeloasen werden abermals auf sich an heißen Tagen stark aufheizenden Asphalt aufgebaut.
Bis heute gibt es seitens des Bezirksvorstehers keine weitere Rückmeldung zu den Anliegen der Karmelitermarkt-Initiative. Trotz dessen Versprechen von August 2023.

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